Entwicklung auf dem Internationalen Jobmarkt

Die Entwicklung auf dem internationalen Jobmarkt ist verheerend. Es wird offensichtlich kaum noch Geld in die Entfaltung der Wirtschaft und damit auch in die Schaffung von Arbeitsplätzen gesteckt. Die privaten Banken werden besonders von Brüssel aus mit jeder Masse Geld überhäuft.

Gerade kurz vor Weihnachten haben sie von der EZB knapp eine Billion Euro bekommen. Das Geld wurde allerdings auch wieder nicht in die Entwicklung der Wirtschaft oder die Infrastruktur gesteckt, sondern zunächst erst einmal bei der EZB geparkt. Da kassieren die privaten Banken sogar noch Zinsen. Es sind jedoch nur ein halbes bis ein Prozent. Das zeigt, sie brauchen das Geld gar nicht. Andererseits wird es dann genutzt, um es an bedürftige Staaten, die kaum noch den sozialen Frieden aufrecht erhalten können, zu verleihen. Die Privatbanken kassieren dafür aber von diesen Staaten zwölf bis 17 und mehr Prozent Zinsen. 

Wie sollen bei soviel „Engagement“ der privaten Banken aber dann noch Arbeitsplätze entstehen? In Griechenland sind 50 Prozent der jungen Menschen arbeitslos. Allein erziehende können ihre Kinder nicht mehr ernähren, weil sie keine Arbeit mehr bekommen, und müssen sie in SOS- Kinderdörfern oder Heimen lassen. In Spanien oder Portugal, und selbst in Italien sieht es nicht viel besser aus. In Deutschland soll es ja, wie es in den Medien heißt und wie es auch die Politiker propagieren, wieder hineinreichend Arbeit geben. Selbst wenn in letzter Zeit einige Arbeitsplätze entstanden sind, stehen aber daneben jede Menge Langzeitarbeitslose. Und die wenigen Arbeitsplätze sind meist befristet und unterbezahlt. Hinzu kommt, dass aus anderen Ländern Menschen auch nach Deutschland kommen, um Arbeit zu suchen. Es sind also hinreichend Arbeitssuchende da, die es den Unternehmen ermöglichen, diese so gering wie möglich zu entlohnen. Insgesamt versucht das Finanzkapital sich den Pflichten in der Nation, in der es „zu Hause sein sollte“ bzw. Steuern zu zahlen hätte, zu entziehen. Es geht auf den globalen Markt und spekuliert. Es kauft immer mehr Grundstücke und Unternehmen. Und in Asien oder Lateinamerika werden die Arbeitskräfte weit unter Wert eingestellt. Arbeitskämpfe, in denen höhere Tarife erstritten werden könnten, gibt es hier noch weniger als in Europa oder in den USA.