Auswanderung von Fachkräften
Jährlich verlassen immer mehr qualifizierte Erwerbstätige Deutschland. Qualifiziertes Personal aus dem Ausland machen hingegen einen großen Bogen um Deutschland
Jährlich verlassen immer mehr qualifizierte Erwerbstätige Deutschland. Qualifiziertes Personal aus dem Ausland machen hingegen einen großen Bogen um Deutschland. Diese Umstand lässt Deutschland, welches Hauptsächlich von Dienstleistung und Know-How lebt ausbluten.
Deutschland ist für einen Arbeitnehmer so unattraktiv wie nie. Der daraus resultierende Abwanderungsstrom lässt Politiker und Manager erschrecken. Jährlich wandern zehntausende, gut ausgebildete Arbeitnehmer, im besten Erwerbsalter ab. Es ist davon auszugehen, dass nur ein geringer Teil zurückkehren wird.
Vor allem der Medizinbereich ist davon betroffen. Alleine im Jahr 2008 sind mehr als 3000, meist in Deutschland ausgebildete, Fachkräfte in diesem Bereich abgewandert. Es wird davon ausgegangen das mindestens 1/3 von ihnen dauerhaft im Ausland bleibt. Somit entgehen dem Staat fast 1,1 Milliarden Euro durch die kosten der Ausbildung und den Verlusten der Einkommenssteuer.
Auch bei den jungen Mediziner scheint der Auswanderungsgedanken nicht fern zu sein. Fast 70% der 4.000 befragten Studenten können sich vorstellen im Ausland zu arbeiten. Vor allem türkisch stämmige Studenten wollen nach dem Studium zurück in die Türkei gehen. Nach einer Umfrage von „futureorg“ liegt die Quote bei ca. 38%.
Der Auswanderungsgedanke von Nicht- oder zu schlecht ausgebildeten Migrant ist von diesem Trend nicht berührt. Somit ergibt sich eine Dequalifizierung der erwerbstätigen Bevölkerung.
Qualifiziertes Personal macht einen Bogen um Deutschland
Die BRD ist das Land mit den wenigsten, qualifizierten Zuwandern in der EU. Das liegt zum einen an den Hürden die gut ausgebildetes Personal benötigt um hier Ihre staatliche Anerkennung zu erlagen. Sie gehen lieber nach Australien, USA oder nach Großbritannien.
