Arbeiten in Spanien

Arbeitssuche im europäischen Ausland wird immer beliebter. Angesichts der vielen Arbeitslosen suchen immer mehr Deutsche ihr Glück mit einer Arbeit in Spanien.

 

Deutsche Wertarbeit - in Spanien hoch geachtet

Berufserfahrene Handwerker, Kfz Mechaniker, Köche, Barkeeper und Gastronome sowie LKW Fahrer und kaufmännische Handelsvertreter aus Deutschland sind besonders gefragt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Qualität der Ausbildung in Deutschland weit über dem Niveau des europäischen Durchschnitts liegt. Akademiker, besonders IT-Experten, Ingenieure und Naturwissenschaftler, und kaufmännische Angestellte aus Deutschland haben sehr gute Chancen auf Beschäftigung in spanischen Unternehmen, die sich in Deutschland engagieren.

Besonders die Jobsuche im Baugewerbe ist in Spanien leichter als in Deutschland. Denn während die Wirtschaftslage in Deutschland nur schleppend wächst, werden in Spanien Handwerker händeringend gesucht. Viele spanische Unternehmen fragen bei deutschen Vermittlungsagenturen und bei der Arbeitsagentur gezielt nach deutschen Facharbeitern.

Arbeiten in Spanien - aber wie?

Ist der Entschluss gefasst ein neues (Arbeits-)Leben in Spanien zu beginnen, muss er nur noch in die Tat umgesetzt werden. Die Suche nach einem Stellenangebot in Spanien können Sie schon in Deutschland beginnen. Die Agentur für Arbeit bietet eine Vielzahl von Stellenangeboten. Die größten Chancen einen Job zu finden hat man allerdings vor Ort, da spanische Unternehmen oft kurzfristig Arbeitnehmer suchen. Es empfiehlt sich einen längeren Spanienaufenthalt von etwa 2 Monaten zu planen. So können erste Kontakte geknüpft werden und Sie lernen die Sprache und Mentalität der Spanier kennen. Doch denken Sie daran: Auch in Spanien ist nichts umsonst! Sie sollten über genügend finanziellle Rücklagen verfügen, falls die Suche länger dauert als geplant.

Die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten in Spanien sind zwar ungefähr 15 Prozent niedriger als in Deutschland, jedoch ist auch der Verdienst geringer. Die Kosten und Verdienste variieren zwischen Großstädten und ländlichen Gegenden erheblich. In Madrid muss man im Monat für Miete inkl. Nebenkosten, Strom, Telefon, Essen, Kleidung und Freizeit ca. 830 € einplanen.

Der Verdienst ist je nach Branche, Region und Betriebszugehörigkeit unterschiedlich. Zwischen der bestbezahlten Region in Spanien (Madrid) und der schlechtbezahltesten Region (Extremadura) liegt der Unterschied im monatlichen Bruttoeinkommen bei 800 €. Dieser Betrag ist natürlich auch abhänging von der aktuellen Wirtschaftslage in Spanien bzw. Europa

 

Tipps für die Bewerbung:

 

Spanischkenntnisse, besondere Fähigkeiten und Qualifikationen erleichtern die Jobsuche in Spanien erheblich. Es empfiehlt sich vor Beginn der Jobsuche in Spanien einen spanischen Sprachkurs zu belegen. Das gilt allerdings für alle Länder. Auch wenn sie eine Arbeit in den USA suche, sollte man Englisch können

Lassen Sie sich von der vermeintlich lockeren Atmosphäre nicht täuschen. Spanische Personalchefs achten sehr auf ein gepflegtes Äußeres sowie auf eine gewählte Ausdrucksweise. Tattoos und Piercings sollten Sie in Spanien bei einem Vorstellungsgespräch verbergen.

Brechen Sie in Deutschland nicht alle Zelte ab. Wenn es nicht so läuft wie gewünscht fällt eine Rückkehr leichter.

Sollten Sie sich in Spanien für längere Zeit niederlassen, sind einige Behördengänge nötig. Da die meisten Neuankömmlinge der spanischen Sprache gar nicht oder nur gebrochen mächtig sind, empfiehlt es sich einen der sogenannten Gestorias zu engagieren. Diese erledigen alle wichtigen Behördengänge (z. B. Ummelden des Autos, Mieten einer Wohnung usw.) für Sie.